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SOS 2011 - Seminare
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Samstag, 22. Januar 2011 Sa1 = 14:30 - 16:00 Uhr / Sa2 = 17:00 - 18:30 Uhr
S01 Seelenkratzer – Vom Zwang, sich selbst zu verletzen (Sa1) Warum fügen sich junge Menschen oft selbst Verletzungen zu, z.B. „Ritzen“? Wie erkenne ich dieses Verhalten und wie kann ich helfen?
S02 Sexuelle Gewalt wahrnehmen und handeln (Sa2) Missbrauch hat viele Gesichter. Man schätzt, dass ca. 20% der Frauen und ca. 10% der Männer in irgendeiner Weise einen sexuellen Missbrauch erlebt haben. Wir wollen uns darüber informieren, unser Bewusstsein für diese Thematik schärfen und miteinander darüber nachdenken, wie wir helfen und präventiv in der Jugendarbeit tätig werden.
S03 Ohne Moos nix los! (Sa1) Vieles in unserem Alltag dreht sich um Geld, vom Verdienen über die Vorsorge, bis zum Ausgeben. Für den einen ist es ein Götze, für den anderen nur Mittel zum Zweck. Wir wollen der Frage nachgehen, wie wir heute einen guten und verantwortungsvollen Umgang mit Geld schaffen? Was ist zu tun, wenn es mal knapp wird oder sogar Schulden drücken? Ebenso wird es auch darum gehen, wie man ein „Zuviel“ an Geld gut anlegen kann.
S04 Drogenkonsum bei Jugendlichen (Sa2) Wir leben in einer süchtigen Gesellschaft. Zudem konsumieren Jugendliche immer früher. Wie können wir den Jugendlichen begegnen? Wie können wir das Thema im Jugendkreis ansprechen? Wie können wir zu einem abstinenten Leben motivieren? Mit diesen Fragen wollen wir uns beschäftigen und mit einem ehemaligen Drogenabhängigen ins Gespräch kommen. Als Grundlage dient ein kurzer Crash-Kurs über das Thema Sucht.
S05 Eigene Sexualität leben (Sa1) Wie können wir Jugendlichen helfen, mit ihrer eigenen, sich entwickelnden Sexualität richtig umzugehen? Wie baut man bei Kindern und Jugendlichen ein gesundes Verhältnis zur eigenen Sexualität auf?
S06 Pubertät – oder: Die Kunst, einen Kaktus zu umarmen (Sa2) Kaum den Windeln entwachsen sind sie groß und stellen Eltern und Erzieher vor schier unlösbare Probleme: Unsere Teenager! Vielen Eltern ist unbekannt, dass in der Pubertätsphase sich nur im Zeitraffertempo die Entwicklungsschritte der Kinderzeit wiederholen. Jetzt kommen alte, unbewältigte Probleme wieder „auf den Tisch“! Ein Seminar für alle, die Pubertierende verstehen oder sich rechtzeitig auf diese sensible Entwicklungsstufe vorbereiten wollen.
S07 Computerspiele - Spiel, Spaß oder Suchtfalle (Sa1 + Sa2) Die Faszinationskraft guter Computerspiele ist unglaublich. Warum sind eigentlich sechs Stunden am Computer soviel kürzer als sechs Stunden in der Schule? Gibt es ein „too much“? Und was soll eigentlich dieses Gerede von Computerspielsucht? In dem Seminar wollen wir die Attraktivität von Computerspielen erfassen, das eigene Spielverhalten reflektieren und schauen, wie wir ein Versacken verhindern.
S08 Umgang mit suizidgefährdeten Kindern und Jugendlichen (Sa1/Sa2) Zu den Notfällen in der Seelsorge gehört die Selbsttötungsgefahr. Dabei treten Fragen auf wie: In welchem Alter, welchen Phasen und Situationen ist gerade bei Kindern und Jugendlichen mit ihr zu rechnen? Wie ist der Selbstmorddrohung zu begegnen? Welche seelsorgerlichen, aber auch rechtlichen Schritte muss ich beachten? Im Seminar lernen und verstehen wir, wie ein Seelsorger mit diesen Situationen umgehen kann. Das gesamte Seminar geht über 2 Einheiten. Am Samstag kann also kein weiteres Seminar belegt werden.
S09 ADS / ADHS (Sa1 + Sa2) Wie kann ich Kindern und Jugendlichen helfen, die dieses Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom haben? Was bedeutet das für unsere Kinder- und Jugendarbeiten in den Gemeinden?
S10 Mobbing in der Schule (mit Exkurs: Cybermobbing) (Sa1 + Sa2) Rund 16% aller Schüler/innen sind von Mobbing betroffen. Gewalt, Druck, Mobbing in der Schule macht vielen Schülerinnen und Schülern die Zeit an der Schule zur bisher schwierigsten Zeit ihres Lebens. Wie können wir solchen Mobbing-Situationen begegnen und sie beenden? In einem kleinen Seminarexkurs geht es um das Thema „Cybermobbing“, die „Attacke aus dem Hinterhalt“. „Cybermobbing“ meint, andere im Internet bloßzustellen, lächerlich zu machen oder zu verleumden. Wie können wir diesem Trend, dem immer mehr Schüler zum Opfer fallen, begegnen?
S11 Vom Eheleben vor der Ehe (Sa1 + Sa2) „Sex gehört in die Ehe!“ „Zusammenleben vor der Ehe ist Sünde!“ Was vor einigen Jahren in „frommen Kreisen“ selbstverständlich war, wird heute mehr und mehr hinterfragt. Argumente werden belächelt bzw. sind scheinbar leicht und logisch zu entkräften. Wie vermitteln wir jungen Leuten an dieser Stelle biblische Werte ohne zu moralisieren?
S12 Umgang mit Schuld und Vergebung (Sa1 + Sa2) „Das vergesse ich ihm nie!“ Manche Schuld sitzt tief und lang. Ich habe Mist gebaut oder der andere wurde an mir schuldig? Wie können wir anderen helfen, Schuld zu überwinden und Vergebung zu leben?
S13 Borderline-Persönlichkeitsstörungen (Sa1 + Sa2) Was verbirgt sich dahinter und was bringt eine Borderline-Störung mit sich? Statistischen Untersuchungen zufolge nimmt die Zahl an Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen ständig zu. Deshalb wollen wir informieren und Hilfen zum Umgang mit Betroffenen geben.
S14 Ess-Störungen (Sa1 + Sa2) Wie kann ich Ess-Störungen (z.B. Bulimie oder Magersucht) bei Kindern und Jugendlichen wahrnehmen und dabei helfen, sie zu überwinden?
S15 Kinder in Konfliktfamilien (Sa1 + Sa2) Wir wollen nachspüren, was es für Kinder bedeuten kann, wenn sie zuhause zwischen den Fronten stehen, und erarbeiten, was außer „zerquetschen oder zerquetscht werden“ an Handlungsmustern gelernt werden kann.
S16 Macht und Machtmissbrauch (So1 + So2) Das sind nicht nur Schlagworte in Politik und Wirtschaft. Längst hat der Missbrauch von Macht Einzug in „frommen“ Kreisen gehalten. In diesem Seminar wollen wir den Fragen nachgehen: Wozu übt ein Mensch Macht über andere aus? Welche Wurzeln hat Macht? Was sagt die Bibel zum Thema Macht? Wo beginnt Machtmissbrauch? Was kann ich tun, wenn ich in solch einem System drinstecke?
S17/S18 Seelsorgerliches Gespräch: Grundlagen (Sa1 + Sa2) Welche Methoden gibt es, um mit Teens und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und seelsorgerlich zu beraten? Wie führe ich das Gespräch? Worauf muss ich achten?
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Sonntag, 23. Januar 2011 So1 = 11:30 - 16:00 Uhr / Sa2 = 17:00 - 18:30 Uhr
S19 Warum lässt der liebende Gott uns leiden? (So1) Menschheitsgeschichte ist Leidensgeschichte. Der leidende Hiob ist überall. Er geht durch die Jahrhunderte – vom Erdbeben verschüttet, im Rollstuhl gelähmt, vom Krebs zerfressen, in Afrika verhungernd, … Aber warum lässt der liebende Gott seine Menschen überhaupt leiden? Wir wollen es wagen, über das Leiden zu reden und Antworten auf schwierige Fragen zu suchen, wie z.B. „Warum bleibt so vielen Kindern und Jugendlichen das Minimum an Leben und Hoffnung versagt? Warum lässt Gott Leiden zu, wenn er uns doch liebt und alle Macht besitzt? Ist das Leiden eine Strafe oder sogar Medizin für das Leben?“
S20 Trauernde Kinder und Jugendliche begleiten (So2) „Die Krankenschwester ruft mich an Simons Bett. Er ist geschwächt und deprimiert, seine Lungenkrankheit unheilbar. Das weiß er von seinem Bruder, der zwei Jahre zuvor daran starb. Er und Simon verstanden sich gut, redeten viel über ihre Ängste. Doch zu allem Unglück verließ auch noch ihr Vater die Familie. Er konnte den Schmerz über den Tod seines Sohnes und das Leid von Simon nicht mehr ertragen.“ In diesem Seminar wollen wir Schritte wagen, die uns helfen, „Trauernde Kinder und Jugendliche zu begleiten“. Dabei soll auch unser Glaube an Jesus Christus zur Sprache kommen.
S21 Gender Mainstreming – Ungleiches gleich gemacht (So2) Ein Begriff zieht durch die Welt: „Gender“. Die Gender-Perspektive verneint im Kern, dass es angeborene Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Die Folge: Geschlecht und Orientierung werden wählbare Identitätspartikel. Das Seminar zeigt, wie weit das öffentliche Leben bereits durchgegendert ist und versucht, die Gender-Theorien wissenschaftlich zu hinterfragen.
S22 Digitale Verführung – Pornografie (So1) Jugendgruppenleiter sind zunehmend mit den negativen Begleiterscheinungen der digitalen Revolution konfrontiert: Internetsucht, Chatsucht, Spielsucht und Internetsexsucht. Besonders die Pornografie stellt dabei eine Herausforderung für die christliche Ethik dar. Das Seminar soll über Verbreitung, Formen und Hilfsmöglichkeiten informieren.
S23 Junge Ehe – Damit Liebe gelingt (Sa1) Wie können wir als Mitarbeiter junge Paare in unseren Gemeinden, die kurz vor oder in der Ehe stehen, stärken und begleiten? Wie können wir als Mitarbeiter junge Ehe vorleben?
S24 Raus aus dem „Hotel Mama“ (So2) Bequemlichkeit ist gut, Selbstständigkeit ist besser. Erwachsen werden ist zwar nur noch ein relatives Ziel junger Menschen. Für die gesunde Gestaltung von Beziehungen jeder Art ist genau dies aber eine notwendige Voraussetzung. Die Jugendarbeit spielt in diesem Prozess eine nicht unwesentliche Rolle. Wie kann eine gesunde Ablösung geschehen und was kann eine Jugendarbeit dabei tun?
S25 Umgang mit Glaubenszweifeln (So1 + So2) Zweifel können nicht nur nerven, sondern auch von Jesus weg bringen. Wie kann ich Teens und Jugendlichen helfen, ihre Zweifel an Gott zu überwinden?
S26 … damit der Kinderglaube nicht auf der Strecke bleibt (So1 + So2) Jugendliche durchleben starke Veränderungen. Sie sehen die Welt anders als mit Kinderaugen. Verändert sich ihr Glaube auch? Müssen sie Ansichten ihres Kinderglaubens an den Nagel hängen, wenn sie mit Erkenntnissen der Naturwissenschaften konfrontiert werden? Wie können wir sie in diesen Fragen und im Wachstum ihres Glaubens gut begleiten?
S27 Die dunkle Seite des Lebens: Depressionen (So1 + So2) Was ist eine Depression? Was erleben die Betroffenen dabei? Wie sieht eine Depression bei Kindern und Jugendlichen aus? Was können Mitarbeiter in der Kinder- und Jugenarbeit tun, um Betroffenen zu helfen? Welche Schnittpunkte zwischen seelsorgerlicher und therapeutischer Hilfe gibt es? Wie ergänzen sich diese Hilfen?
S28 Brennen, ohne auszubrennen! – Zermahlen in der Leistungsmühle? (So1 + So2) Wie schütze ich mich als Mitarbeiter vor Überlastung und Burnout? Wie begegne ich den Anforderungen des Alltags und dem Leistungsdruck des Lebens? Wie erkenne ich bei Kindern und Jugendlichen Symptome der Überforderung? Wie kann ich eingreifen und helfen?
S29 Probleme bewältigen – Lösungen entwickeln (So1 + So2) Krisen und Probleme gehören zum Leben und oft bringen unsere Jugendlichen schon eine Idee von ihrer Lösung mit. Sie sind die eigentlichen Experten! Wie kann ich ihnen helfen, nicht Probleme zu wälzen, sondern eigene Lösungen zu entwickeln? Welche Fragen kann ich ihnen stellen und wie kann ich ihre Ressourcen wecken?
S30 Alkoholprävention bei Jugendlichen kreativ gestalten (So1 + So2) Wie kann ich Jugendliche ganz praktisch auf die Gefahren des Alkoholmissbrauchs aufmerksam machen und Leitern Handwerkszeug mitgeben, das Thema ansprechend und kreativ zu transportieren.
S31 Im Klammergriff der Angst (So1 + So2) Junge Menschen werden oft von Ängsten und Zwängen unterschiedlicher Herkunft geplagt. Wie können wir ihnen helfen, Ängste und Zwänge abzulegen und neu aufzuatmen?
S32 Geschwister forever! – Miteinander oder gegeneinander? (So1 + So2) Ob man als ältestes oder jüngstes Kind geboren wird, als „Sandwich“- oder Einzelkind hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Persönlichkeit. Unser Verhalten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie, wird davon beeinflusst. Sich selbst, seine Geschwister und auch andere besser kennen- und verstehenzulernen sind Inhalt und Ziel dieses Seminars. Zudem wollen wir die gewonnenen Erkenntnisse für unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzen.
S33 Selbstwert (So1 + So2) Ein schwankender Wert, der manchmal stärker fällt als der Aktienkurs. Damit es nicht zur Krise kommt, muss unser Selbstwert gestärkt werden! Gerade in der Seelsorge ist das Selbstwertgefühl ein besonderer Knackpunkt.
S34/S35 Seelsorgerliches Gespräch: Vertiefung - Herausarbeiten des Problems (So1 + So2) Häufig ist dies der erste Knackpunkt des Gespräches: Wie kann ich das Problem des Ratsuchenden herausarbeiten? Welche Techniken und Fragestellungen gibt es? Nach einem kurzen Input üben wir diese entscheidende Gesprächsphase in verschiedenen Rollenspielen. (S35 = gleiches Seminar wie S34)
Kontakt: 0561 4095-104 Programm - Wichtige Hinweise - Anmeldung online
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Die EC-Arbeit in Deutschland hat den Auftrag, junge Menschen zu Jüngern zu machen und sie zu prägenden Persönlichkeiten heranzubilden, durch die wiederum Menschen ihrer Generation zu Jüngern werden.
Deutscher Jugendverband "Entschieden für Christus" (EC) e.V.
Leuschnerstr. 74
34134 Kassel
Tel: 0561 4095-0
Fax: 0561 4095-112
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Zefanja 3,9-20
Liebeserklärung Gott muss und wird Gericht bringen, er wird jeden und alles richten. Doch sein großes Ziel ist die Umkehr. Seit Jesu Tod am Kreuz wissen wir, wie diese Umkehr möglich ist. ...
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